Philosophie - MaisonCatalina

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 Braucht es eine Philosophie für das Mas Cambounet ?
   

Wir denken ja, denn mit dem Unterhalt des Gutes übernehmen wir eine Verantwortung. Gegenüber unseren Gästen, den Nachbarn, der Natur, unserer Erde, den kommenden Generationen und uns selbst. Wir sind uns bewusst, dass wir nicht alles perfekt machen können. Schritt für Schritt bahnen wir uns einen Weg. Gemeinsam, mit Ihrer Hilfe wird uns vieles gelingen.

Herzlichen Dank!
Das Mas Cambounet soll mehr als eine Schlafstätte sein

Schon einmal an Entschleunigung gedacht?  

Blicken Sie über die Weinberge und tanken Sie Energie. Geniessen Sie einen Spaziergang durch die Olivenhaine. Lassen Sie sich schwerelos im Pool treiben. Entdecken Sie einen unserer ruhigen Sitzecken, fahren Sie herunter, erholen Sie sich!

Nachhaltigkeit

Nobody is perfect, aber wir versuchen es zu werden.

Keine Badehaube, keine Wattestäbchen, keine Nagelfeile im Bad? Wir sehen davon ganz bewusst ab, denn Luxus stellen wir uns anders vor.
Mineralwasser aus den Alpen? Wir verzichten auf Plastikflaschen und lange Transportwege. Sie geniessen unser sauberes Leitungswasser!
Wir verzichten auf Weichspüler und Tumbler, Ihre Bettwäsche trocknet bei uns an der frischen Luft (ist daher manchmal etwas steif)
Weniger kann auch mehr sein

Ganz bewusst belassen wir die Ausstattung unserer Zimmern in schlichtem Stil und verzichten auf Fernseher und Radios. Für uns sind dies Ruhe störende Ablenkungen. Unsere Klangkulisse sind der frühmorgendliche Vogelgesang, das Zirpen der Zikaden, das Gurren der Rebhühner und unser Garten bietet für Auge und Seele tausend kleine Entdeckungen.

Agriculture raisonnée

Eine schöne französische Bezeichnung für vernünftigen Landbau. Unser Wein, die Früchte, Gemüse und Oliven werden nach biologischen Prinzipien angebaut, doch nicht alles muss bio sein. Wir versuchen Ihnen Produkte zu offerieren, welche wenigst möglich behandelt sind, doch insoweit, dass Böden und Wasser optimal genutzt werden, um ein ausgewogenes Verhältnis zum Ertrag zu erzielen. Eine magere Bioernte nützt niemandem, weder dem Boden noch dem Klima, vor allem wenn „Bio“ von weit hergekarrt wird.

Atom ist nicht unser Ding...
...daher versuchen wir Strom zu sparen.

Die grössten Energiefresser sind Heizungen und Klimaanlagen. Geheizt wird bei uns mit einer Wärmepumpe, auf Klimaanlagen verzichten wir in unseren Zimmern, denn wer im Sommer die Fensterläden geschlossen hält, findet abends ein kühles Zimmer vor.

Unsere Wäsche trocknet nicht im Tumbler sondern an der Leine,  Lampen funktionieren mit Bewegungsmeldern und Strom erzeugen wir zum Grossteil mit unserer 9kW Solaranlage.

Geplant sind der Bezug von Ökostrom, Optimierung des Heisswasserverbrauches, Sanierung von Fenstern, Türen und Läden.
Permakultur, unser Traum !

Es ist ein sehr langer Weg zu einem Garten, der nach den Prinzipien der Permakultur funktioniert. Wir tasten uns Schritt für Schritt heran.

Wundern Sie sich nicht, wenn da und dort „Unkraut“ in den Beeten wächst, wenn ein Steinhaufen unordentlich auf dem Felde liegt, ein alter Baum langsam verdorrt, Laub lose herumliegt oder Brennnesseln Sie zwicken. Sie sind Heimat für Käfer, Schmetterlinge, Spinnen, Eidechsen, Vögel und Eichhörnchen. Daher haben wir auch keine Hunde und Katzen, sie gehören nicht in unser Ökosystem.
Wir lieben Fleisch & Fisch...
...im Mass

Die Problematik des Fleischverzehrs ist uns sehr bewusst. Wir möchten jedoch nicht ganz darauf verzichten, sondern es massvoll geniessen.
Dies ist auch der Grund weshalb Sie auf dem Frühstücksbuffet keine Fleischerzeugnisse finden, dem Tiere zuliebe aber auch um Abfall zu vermeiden: Aufschnitt verdirbt schnell und wir können ihn Tags darauf nicht erneut auftischen.
Lokal, hausgemacht & saisonal wo immer es geht.

Wir lieben den Samstagsmarkt von Gignac! Dort finden wir das ganze Jahr über Obst, Gemüse, Fleisch und Brot aus der Region. In unserem Einkaufskorb landen nur saisonale Produkte (daher finden Sie im Sommer auch keinen frisch gepressten Orangensaft auf dem Frühstücksbuffet).

Geniessen Sie unsere Früchte vom Mas Cambounet oder aus Gignac, die Fruchtsäfte aus dem Rhonetal, den hausgemachten Joghurt, den französischen Käse (im Hérault wird sehr wenig Käse produziert, daher aus der weiteren Region) und die frischen Kräuter unseres Gartens.

Heisse Sommer, wenig Niederschlag, Klimaerwärmung

Wir leben in einer Gegend in der Wasser je länger desto mehr zu einem kostbaren Gut wird.

Daher reduzieren wir die Bewässerung unseres riesigen Gartens auf ein Minimum, pflanzen grösstenteils nur lokale, trocken resistente Pflanzen, hoffen, dass unsere Gäste ihren Wasserverbrauch auf vernünftigem Niveau halten, Waschen ausschliesslich nur volle Waschmaschinen, lassen Geschirrspüler nicht halbleer laufen, vermeiden Bewässerung der Reben und Olivenbäume und versuchen in der kühleren Jahreszeit die Verdunstung unseres Pool so gering wie möglich zu halten.
Recycling

Wir sammeln und entsorgen nicht nur Glas, Verpackungen, Alu, Metall, Batterien und PET.

Unter Recycling verstehen wir ebenso das Auffrischen und Renovieren von gebrauchten Möbeln, die Wiederverwendung von Materialien, welche wir auf dem Gut vorfinden, das Kompostieren von Grüngut und den Kauf gebrauchter Gegenstände um ihnen zu einem zweiten Leben zu verhelfen.

Wir versuchen sinnloses Wegwerfen zu vermeiden.
Das Vermeiden von Lebensmittelabfällen liegt uns am Herzen

Bei uns werden keine Lebensmittel fortgeworfen! Reste vom Frühstücksbuffet essen wir persönlich: Altes Brot und Käse wird in leckere Brotgerichte verwandelt. Gartengemüse, das nicht heute gegessen wird, landet morgen in einer Suppe, und Grillfleisch lässt sich prima auf Sandwiches verwenden.

Wenn es nicht anders geht, fressen Hühner, Schweine und Pferde unsere Reste und was die nicht wollen, dient in Kompostform als Dünger für Neues aus unserem Garten.
Die Plastiküberraschung

  
Haben Sie einmal konsequent Ihren Plastik vom Restmüll getrennt? Sie werden eine Überraschung erleben.
 
Bis zu 80% unseres Abfallvolumens besteht aus Plastik !

Daher verzichten wir, wo immer möglich, auf Plastik: Markteinkäufe landen nicht in Plastiksäcken, wenn möglich decken wir uns im Offenverkauf ein, Toiletteneimer kommen ohne Säckchen aus, Möbel sind aus Holz oder Metall, Verpackungsmaterial versuchen wir zu minimieren, Einweggeschirr gibt es bei uns nicht.
Wir träumen...
...und gar manches konnten wir schon realisieren.

All unsere Konfitüren produzieren wir selbst, die Früchte stammen grösstenteils von unserem Gut. Wir kochen mit unserem eigenen Olivenöl und unsere Hühner liefern einen Grossteil der Eier für Ihr Frühstück.

Wir haben noch viele Pläne, so möchten wir unseren eigenen Honig herstellen, Hasen, Hühner, vielleicht sogar ein eigenes Schaf oder ein Schwein sollen uns mit Fleisch versorgen.
"Es gibt kein schöneres Vergnügen als einen Menschen dadurch zu überraschen, dass man ihm mehr gibt, als er erwartet hat." Charles Baudelaire


Wir freuen uns über unsere Gäste und unser grösstes Anliegen ist es, ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt zu ermöglichen. Dies fällt uns am leichtesten, wenn wir Ihre Zufriedenheit spüren, wenn Sie uns Unstimmigkeiten mitteilen und wenn Sie unsere Bestrebungen schätzen und achten.  
Maison Catalina, Mas Cambounet, F-34150 Gignac  /  info@MaisonCatalina.fr  / www.MaisonCatalina.fr  /  +33 (0)6 10'81'64'11  /  Kathrin Achini & Andreas Kramer
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